Einladung zum Sommerfest!

Liebe Studierende am LAI,

herzlich laden wir euch zu unserem diesjährigen Sommerfest ein! Es findet diesen Freitag, den 21. Juli ab 17 Uhr auf der Wiese neben dem LAI statt. Gemeinsam wollen wir das Semester ausklingen lassen, für Musik und Getränke ist gesorgt. Bringt auch gerne noch etwas zum Essen mit!

Bis Freitag und viele Grüße

eure FSI LAI

Engagement (nicht nur) zu Lateinamerika in Berlin – Infoabend

Mittwoch, 14. Oktober, 19 Uhr

Aktiv werden auch außerhalb der Uni? In Seminaren am Lateinamerika-Institut werden aktuelle Fragen z.B. zu sozialen Bewegungen, Wirtschaftspolitik und Menschenrechten mal mehr und mal weniger kritisch beleuchtet. Doch wo beschäftigen sich Menschen in Berlin jenseits des akademischen Kontextes mit Lateinamerika? Wie können sich Studierende hier kritisch zu lateinamerikabezogenen und de-/postkolonialen Themen engagieren?

Auf dem Infoabend stellen sich Gruppen vor, die in diesen Bereichen politisch aktiv sind und sich über langfristige wie auch kurzzeitige Unterstützung von Studierenden freuen: Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, das Lateinamerika-Forum, die Lateinamerika Nachrichten, Berlin PostkolonialMéxico via Berlin, Evas Haltestelle und natürlich die Fachschaftsinitiative des LAI.

Nach der Vorstellungsrunde gibt es genügend Zeit für Fragen und zum Austausch.

Ort:

Veranstaltungsraum im FDCL,
Mehringhof, 3. Aufgang, 5.Stock,
Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin

2. Juli: Von geflüchteten Kindern an der US-Grenze zum Plan Südgrenze in Mexiko

Poster_VA_MigrationDie erneute Militarisierung der regionalen Migrationspolitik

Wir laden euch herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Aktivistin und Journalistin Kathrin Zeiske ein!

Do 2. Juli, 19.30 Uhr, Galerie Olga Benario, im Rahmen der Fotoausstellung „Grenzerfahrungen

Barack Obama bezeichnete den Höhepunkt der Flucht von Kindern und
Jugendlichen aus Mittelamerika letztes Jahr treffend als „Humanitäre
Katastrophe“. Doch diese soll den USA fernbleiben. Kein Umdenken in
politischen und wirtschaftlichen Beziehungen waren die Folge, sondern
eine neue Militarisierungswelle des Migrationsregimes. Das Transitland
Mexiko soll schon tausende Kilometer vor den USA die Menschen am
Fortkommen hindern.

Die aktuelle Militarisierung der Südgrenze Mexikos und die Jagd auf
Migrant*innen auf dem Weg nach Norden führen schon jetzt zu einer
Zunahme von Menschenrechtsverletzungen und tragischen Unfällen. Des
Weiteren zwingt sie Reisende einmal mehr, auf die Hilfe von Schleusern
zurückzugreifen, die von mexikanischen Drogenkartellen kontrolliert
werden. Für diese ist die kriminalisierte Migration eine
Haupteinkommensquelle.

Migration und Flucht werden sich aber nicht aufhalten lassen, solange
sich die Situation in den mittelamerikanischen Herkunftsländern nicht
ändert. Hier verhindern es korrupte Regierungen, das Parallelregime von
Narcos und Jugendbanden sowie der Ausverkauf an den Weltmarkt, dass die
Grundbedürfnisse der Bevölkerung nach Frieden und einem würdigen Leben
garantiert werden.

Kathrin Zeiske arbeitete mehrere Jahre lang für eine
Migrant*innenherberge im Süden Mexikos. Heute bereist sie die Region als
Freie Journalistin. grenzueberschreitend.blogspot.com

Ort: Galerie Olga Benario
Richardstraße 104
12043 Berlin-Neukölln.